{"id":96,"date":"2014-05-20T08:13:30","date_gmt":"2014-05-20T06:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/?page_id=96"},"modified":"2014-10-30T11:37:58","modified_gmt":"2014-10-30T09:37:58","slug":"107-spitzpuente-helene","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/107-spitzpuente-helene\/","title":{"rendered":"107 SPITZP\u00dcNTE HELENE"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_tab.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1365\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_tab.jpg\" alt=\"Layout 1\" width=\"600\" height=\"292\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_tab.jpg 600w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_tab-300x146.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_Spitzpuente-Helene_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2331\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_Spitzpuente-Helene_1.jpg\" alt=\"107_Spitzpuente Helene_1\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_Spitzpuente-Helene_1.jpg 600w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/107_Spitzpuente-Helene_1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Spitzp\u00fcnte Helene<\/span><\/p>\n<h5>Aus der Geschichte:<\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Kapit\u00e4n Alexander Kiepe (geb. 1831) lie\u00df 1890 auf der Werft Bernhard Sibum die Spitzp\u00fcnte \u201eHELENE\u201c bauen, die f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Seereisen eingesetzt werden sollte. Da auf den Harener Werften nur Schiffe bis 150 t gebaut worden waren, musste ein ausw\u00e4rtiger Schiffbaumeister hinzugezogen werden, der \u00fcber gen\u00fcgend Erfahrung im Bau gr\u00f6\u00dferer Segler verf\u00fcgte. Laut Eintragung im Staatsarchiv Aurich wurde der sachkundige Schiffbaumeister Ontjes aus Leer mit dem Bau beauftragt. Er lieferte die Zeichnungen und leitete die Ausf\u00fchrung.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Kiepe_Alexander.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3862\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Kiepe_Alexander.jpg\" alt=\"Kiepe_Alexander\" width=\"300\" height=\"459\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Kiepe_Alexander.jpg 300w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Kiepe_Alexander-196x300.jpg 196w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Alexander Kiepe<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Wegen der enorm hohen Belastungen auf dem offenen Meer erhielten der Schiffsboden und die Seitenw\u00e4nde 2 cm st\u00e4rkere Bohlen als bei der Emsp\u00fcnte. Sie waren dann 10 bzw. 8 cm stark. Der Schiffsrumpf wurde zudem h\u00f6her gebaut, um so eine gr\u00f6\u00dfere Tauchtiefe und mehr Freibord zu erhalten. Weiterhin forderte die Verwendung umfangreicher Eisenteile am Schiff dem \u00f6rtlichen Schmiedehandwerk nicht unerhebliche Arbeitsleistungen und hohes handwerkliches K\u00f6nnen ab.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Als Bauwert der \u201eHELENE\u201c wird in verschiedenen Ouellen die Summe von 30.000 Goldmark genannt. Im Vergleich der Kosten f\u00fcr \u00e4hnlich ausgestattete Papenburger Schiffe, scheint sie jedoch etwas zu hoch angegeben zu sein. Dass ihr Bau jedoch au\u00dfergew\u00f6hnliche Kosten verursachte und deswegen zur Finanzierung u. a. auch fremde Hilfe in Anspruch genommen wurde, geht aus den Unterlagen im Staatsarchiv hervor. Zudem wird erz\u00e4hlt, dass f\u00fcr den Bau dieser Spitzp\u00fcnte dreimal so viel Holz verwendet worden sei als f\u00fcr eine Emsp\u00fcnte, die ca. 8.000 Goldmark kostete.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach einem Jahr Bauzeit wurde die \u201eHELENE\u201c im M\u00e4rz 1891 zu Wasser gelassen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">In den Quellen und Schiffsregistern wurde die \u201eGattung und Takelung\u201c des Seglers sehr unterschiedlich klassifiziert. Im Verzeichnis des Germanischen Lloyd wechselte sie von Galeasse zu Ewer und Schoner, w\u00e4hrend Hans Szymanski sie als Spitzp\u00fcnte bezeichnete. Gro\u00dftopp mit loser Stenge, Gro\u00dfsegel und Gaffeltoppsegel, Rah f\u00fcr Breitfock, Besanmast mit Besan und ein Bugspriet mit Kl\u00fcverbaum f\u00fcr drei oder vier Vorsegel waren wesentliche \u00adElemente der Takelage. Zun\u00e4chst war die \u201eHELENE\u201c auch mit Seitenschwertern ausger\u00fcstet, die aber bereits bei der Drehbr\u00fccke in Rhede an Deck gehievt wurden, weil der Segler f\u00fcr die Durchfahrt zu breit war.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Mit der \u201eHELENE\u201c wurden zun\u00e4chst kleinere K\u00fcstenfahrten im Rahmen ihrer Klassifizierung durchgef\u00fchrt. In dieser Zeit wird auch ein Schiffs-Chronometer im Register nicht vermerkt, der f\u00fcr Atlantikfahrten notwendig war. Im Jahre 1893 w\u00e4re der Segler beinahe verloren gegangen. Auf einer Reise von Antwerpen nach Friedrichstadt mit einer Ladung Phosphatmehl sprang das Schiff in einem schweren Novembersturm leck und musste von der Besatzung verlassen werden. Der Lotsenschoner \u201eBREMEN\u201c bemerkte in der Nacht vom 7.11.1893 die Notsignale und konnte Kapit\u00e4n Kiepe und seine v\u00f6llig ersch\u00f6pften M\u00e4nner aus ihrem kleinen Boot \u00fcbernehmen. Am anderen Morgen wurde die noch treibende \u201eHELENE\u201c gefunden und die Lotsen machten sofort Versuche, das Schiff in Sicherheit zu bringen. Unter Lebensgefahr gelang es schlie\u00dflich den Segler nach Bremerhaven zu bringen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Bald darauf entschloss sich Kapit\u00e4n Hermann Kiepe in die brasilianische K\u00fcstenfahrt zu gehen, denn sein Schiff war aufgrund des geringen Tiefgangs auch f\u00fcr die gewinnbringende Rio-Grande-Fahrt geeignet. Mit der ersten Atlantik\u00ad\u00fcber\u00adquerung wurde St\u00fcckgut von Hamburg nach Rio Grande in S\u00fcdbrasilien gebracht. An Bord waren der Kapit\u00e4n Hermann Kiepe (Sohn von Alexander Kiepe), der Steuermann Georg Sch\u00f6pfer aus Westrhauderfehn, ein Matrose aus Papenburg und drei abenteuerlustige junge M\u00e4nner, S\u00f6hne beg\u00fcterter Eltern, die die Gl\u00fcckssuche in Brasilien dem Studium vorzogen. F\u00fcr die \u00dcberfahrt zahlten sie dem Kapit\u00e4n je 400 Mark.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Maria-Kiepe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3863\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Maria-Kiepe.jpg\" alt=\"Maria Kiepe\" width=\"300\" height=\"397\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Maria-Kiepe.jpg 300w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Maria-Kiepe-226x300.jpg 226w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Maria Kiepe, geb. Schepers vor der Reise nach Brasilien<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Maria Husmann<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die \u00dcberfahrt verlief glatt, aber kurz vor Rio Grande geriet das Schiff in einen der gef\u00fcrchteten brasilianischen St\u00fcrme, dem Pampero. Die Masten der Spitzp\u00fcnte wurden zum Teil stark besch\u00e4digt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Als die gl\u00fcckliche \u00dcberfahrt in Haren gemeldet wurde, beschlossen die Braut des Kapit\u00e4ns, Maria Schepers, und sein 18-j\u00e4hriger Bruder Bernhard Kiepe, Nordstra\u00dfe, der \u201eHELENE\u201c mit dem Passagierdampfer \u201eANTONIA\u201c nachzureisen, die inzwischen mit Frachten verschiedene brasilianische H\u00e4fen anlief. Die Harener erreichten die Spitzp\u00fcnte in Porto Allegre: eine Stadt, die zwei Tagesreisen von Rio Grande entfernt liegt. Hier heirateten am 15.06.1896 Kapit\u00e4n Kiepe und seine Braut Maria Schepers; dort wurde auch die \u00e4lteste Tochter Helene Kiepe geboren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Anschlie\u00dfend wurde das Schiff monatelang an den K\u00fcsten S\u00fcdamerikas eingesetzt. Siebzig Tage dauerte die Fahrt mit einer Ladung getrocknetem Fleisch von Pelotas nach Pernambuco. Da das Fleisch mit kleinen Waagen ausgewogen wurde, zog sich das Entladen \u00fcber achtzig Tage hin.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/urkunde_brazil.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3865\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/urkunde_brazil.jpg\" alt=\"urkunde_brazil\" width=\"600\" height=\"473\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/urkunde_brazil.jpg 600w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/urkunde_brazil-300x236.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Erlaubnis zur F\u00fchrung\u00a0 eines Schiffes in brasilianischen Gew\u00e4ssern aus dem Jahre 1899;<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">ausgestellt von der \u201eSchule f\u00fcr Maschinisten und\u00a0 Seeoffiziere\u201c in Belem<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Bildvorlage: Heinrich Schepers<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach einigen Monaten segelte die \u201eHELENE\u201c mit einer Fracht Felle, Knochen und B\u00fcffelh\u00f6rnern zum zweiten Mal \u00fcber den Ozean, von Pelotas nach Hamburg. Diese Reise verlief voller Dramatik. Nach f\u00fcnfzig Tagen bemerkte die Besatzung, dass sich einige Zinkplatten vom Schiffsrumpf gel\u00f6st hatten und Seewasser durch die von tropischen Bohrw\u00fcrmern gefressenen L\u00f6cher in den Laderaum eindrang. Wegen der Fracht war es unm\u00f6glich, die schadhaften Stellen auszubessern. \u201ePumpen of versupen\u201c lautete jetzt f\u00fcr achtzig Tage die Losung der Besatzung. Teilweise bis zu den H\u00fcften im Wasser stehend pumpten die M\u00e4nner um ihr Leben. Dreimal wurde der Entschluss gefasst, das Schiff aufzugeben, doch sobald wieder g\u00fcnstiger Wind aufkam, wurde dieser Gedanke fallen gelassen. Die Situation spitzte sich aber zu, als die Vorr\u00e4te immer knapper wurden und das Trinkwasser rationiert werden musste.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Endlich, nach insgesamt 130 Tagen Fahrt, hatten die Strapazen ein Ende und die \u201eHELENE\u201c konnte Falmouth in S\u00fcdengland anlaufen. Die Ladung wurde gel\u00f6scht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach einer gr\u00fcndlichen Instandsetzung des Schiffes unternahm Kapit\u00e4n Hermann Kiepe mit der \u201eHELENE\u201c schon bald die dritte Reise \u00fcber den Atlantik. Er transportierte von Spanien aus Salz nach Rio Grande. Auch diese Reise war nicht ohne Gefahren. Bei Madeira gerieten das Schiff und die Mannschaft in ein schweres Unwetter, bei dem sie den sicheren Tod vor Augen hatten. Aber schlie\u00dflich wurde das Ziel Rio Grande innerhalb von nur 80 Tagen sicher erreicht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Jahrelang folgten danach K\u00fcstenfahrten in Brasilien. W\u00e4hrend dieser Zeit \u00fcberquerte das Schiff noch einmal den Atlantik und brachte eine Ladung Felle nach Antwerpen. Anschlie\u00dfend segelte er wieder nach Brasilien zu\u00adr\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Nach ca. zehn Jahren Brasilienfahrt mit insgesamt f\u00fcnf Atlantik\u00fcberquerungen verkaufte Kapit\u00e4n Hermann Kiepe im Jahre 1904 die \u201eHELENE\u201c an eine brasilianische Firma und reiste vermutlich mit einem Passagierdampfer nach Hamburg zur\u00fcck, um sich dort ein gr\u00f6\u00dferes Schiff zu kaufen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hermann-Kiepe.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3868\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hermann-Kiepe.jpg\" alt=\"Hermann Kiepe\" width=\"300\" height=\"429\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hermann-Kiepe.jpg 300w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Hermann-Kiepe-209x300.jpg 209w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;\">Kapit\u00e4n Hermann Kiepe mit Ehefrau Maria, geb. Schepers<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\">Foto: Heinrich Schepers<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Er hatte die Absicht sich einen Schoner bauen zu lassen, doch aufgrund seiner Krankheit gab er bei der Werft Woertelboer in Westerbroek mit der \u201eMARIA\u201c ein eisernes Segelschiff mit zwei Seitenschwertern f\u00fcr die deutsche K\u00fcstenfahrt in Auftrag. Bereits nach kurzer Zeit wurde das Schiff aber zu einem Motorsegler umgebaut.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 12pt;\">Die Fahrten der \u201eHELENE\u201c zeigen den Wagemut und die Abenteuerlust Harener Seeleute. Es war nicht selbstverst\u00e4ndlich mit einem Schiff solcher Gr\u00f6\u00dfe den Atlantik zu \u00fcberqueren. Dabei erwies sich die solide Konstruktion des Seglers als ein wichtiger Baustein f\u00fcr das \u00dcberleben auf See. Nicht alle Fakten lassen sich mehr eindeutig belegen, denn viele Dokumente sind w\u00e4hrend der Kriegswirren verloren gegangen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_Sommer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4538\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_Sommer.jpg\" alt=\"Schifffahrtsm_Sommer\" width=\"600\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_Sommer.jpg 600w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_Sommer-300x213.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">Museumsschiffe<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm-Winter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4536\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm-Winter.jpg\" alt=\"Schifffahrtsm Winter\" width=\"600\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm-Winter.jpg 600w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm-Winter-300x213.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_bei-Nacht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4537\" src=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_bei-Nacht.jpg\" alt=\"Schifffahrtsm_bei Nacht\" width=\"600\" height=\"426\" srcset=\"http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_bei-Nacht.jpg 600w, http:\/\/www.maritimemeile-haren.de\/admin\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/Schifffahrtsm_bei-Nacht-300x213.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spitzp\u00fcnte Helene Aus der Geschichte: Kapit\u00e4n Alexander Kiepe (geb. 1831) lie\u00df 1890 auf der Werft Bernhard Sibum die Spitzp\u00fcnte \u201eHELENE\u201c bauen, die f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Seereisen eingesetzt werden sollte. 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